Schlaf 2018-08-22T14:59:41+00:00


SCHLAF

Patient Manfred B. erzählt von seiner Erfahrung

Hans Müller Medizintechnik | Slider


70 ATEMAUSSETZER PRO STUNDE

Manfred B. wäre nie darauf gekommen, dass er überhaupt ein gesundheitliches Problem hat. Eigentlich war er vor einigen Jahren nur beim Lungenspezialisten, weil er seiner Frau zuliebe etwas gegen sein nächtliches Schnarchen unternehmen wollte. Untersuchungen im Schlaflabor zeigten allerdings, dass seine Atmung im Schlaf mehr als 70 Mal pro Stunde aussetzt. Manfred B. leidet an obstruktiver Schlafapnoe.

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Kein Wunder, dass er sich nie richtig ausgeschlafen fühlte. Noch im Schlaflabor erklärte ihm eine Mitarbeiterin von Hans Müller den Grund. Wegen der Atemaussetzer gelang sein Körper nie in die nötige Tiefschlafphase. Glücklicherweise verschaffte das verordnete Atemgerät von Hans Müller Abhilfe. Eine Mitarbeiterin von Hans Müller ging alle wichtigen Informationen für die Handhabung des Therapiegerätes Punkt für Punkt mit ihm durch. Die essenzielle Atemmaske wurde bei Hans Müller im Therapiezentrum Nürnberg angepasst und feinjustiert, bis sie perfekt auf seinem Gesicht saß.






„Alle hier waren von Anfang an extrem freundlich und zuvorkommend. Ich hatte eigentlich nie das Gefühl, dass ich als ein kranker Mensch betrachtet werde – ganz im Gegenteil.“





















DER ALLTAG MIT SCHLAFAPNOE

Manfred B. konnte das Gerät schnell in sein tägliches Leben integrieren: „An das Ding gewöhnt man sich rasch – ist wie Zähneputzen vor dem zu Bett gehen. Und beim Schlafen stört es überhaupt nicht.“ Auch das geschäftliche Reisen mit dem Atemgerät ist kein Problem für ihn. Der Patient fühlt sich bei Hans Müller gut aufgehoben: „Die Mitarbeiter haben eine wahnsinnige Geduld mit einem und plaudern freundlich drauf los. Da habe ich auch erfahren, dass ich bei weitem kein Einzelschicksal bin. Ganz viele kommen hierher und ich bin mir sicher, denen geht es dank der Hilfe heute ebenso hervorragend wie mir.“





DAS RISIKO ERKENNEN – SYMPTOME EINER SCHLAFAPNOE

• Nächtliches Schnarchen
• Mehrmalige Atemaussetzer während des Schlafes
• Mundtrockenheit beim Erwachen
• Durchschlafstörungen
• Nächtliches Schwitzen
• Tagesmüdigkeit
• Einschlafneigung am Tag
• Kopfschmerzen

Haben Sie bei sich mehrere der genannten Punkte entdeckt, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.
























„Ich fliege viel. Man gewöhnt sich an das Equipment – ist wie Handgepäck.“

FACHINFORMATIONEN

OBSTRUKTIVE SCHLAFAPNOE – WENN DER ATEM STILL STEHT
Die obstruktive Schlafapnoe ist eine schlafbezogene Atmungsstörung, bei der es während des Schlafes wiederholt zu einem Kollaps des Rachenraumes kommt. Dadurch werden die oberen Atemwege teilweise oder komplett blockiert und es kommt zu einer Sauerstoffunterversorgung lebenswichtiger Organe.
Die Atemstillstände können über eine Minuta andauern und versetzen den Körper während des Schlafes in einen Stresszustand. Schwerwiegende Folgeerkrankungen, wie z.B. Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall drohen dem Betroffenen.

Etwa 5% der Erwachsenen leiden unter einer obstrukti-ven Schlafapnoe. Damit gehört die obstruktive Schlafapnoe zu den häufigsten Volkskrankheiten, wie etwa Asthma, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes.


DIAGNOSE UND BEHANDLUNG
Nach einem auffälligen Screening zu Hause (mit einem Diagnosegerät) wird im Schlaflabor eine Polysomnographie durchgeführt. Ihre Vitalparameter, das Schlafverhalten und Schlafzustand werden kontinuierlich aufgezeichnet und am nächsten morgen ausgewertet. Sollte eine mittel- bis schwergradige Schlafapnoe festgestellt werden, wird in der Regel umgehend eine Überdrucktherapie eingeleitet. Dabei werden die oberen Atemwege durch einen dauerhaften positiven Luftdruck über eine Atemmaske „pneumatisch geschient“. Die Luftwege bleiben offen. Einer erholsamen Nacht steht jetzt nichts mehr im Weg. Auch Änderungen der Schlafhygiene, wie z.B. regelmäßiger Schlaf, Reduktion von Alkohol und Nikotin und Gewichtsabnahme könnten zu einer Besserung der Schlafapnoe führen.

THERAPIE ZU HAUSE
Ob eine CPAP (Continuous Positive Airway Pressure) oder APAP (Automatic Positive Airway Pressure) Therapie und welche Atemmaske notwendig ist, entscheidet Ihr Arzt. Er verordnet an Ihre Krankenkasse die notwendigen Geräte und gibt den notwenigen und ausprobierten Therapiedruck an.